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Kreishandwerkerschaft Pforzheim


    

Wichtige Informationen
 
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Langzeiterkrankungen weiter auf dem Vormarsch
27. Februar 2012
 
Der Krankenstand bei den Versicherten der IKK classic in Baden-Württemberg ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen und lag 2011 bei 4,4 Prozent (2010: 4,3 Prozent). Betrachtet man allein die Daten der im Handwerk beschäftigten IKK-Versicherten, so liegt der Krankenstand bei 4,7 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Analyse der Kasse hervor. Grundlage sind die Arbeitsunfähigkeitsdaten von mehr als 340.000 erwerbstätigen Versicherten der IKK classic im Land.

Die Erhebung der IKK classic bestätigt den seit einigen Jahren bestehenden Trend, dass vermehrt psychische Erkrankungen diagnostiziert werden: 8,4 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage gingen darauf zurück. Das ist erneut ein deutlicher Zuwachs gegenüber 2010 (7,6 Prozent). Insgesamt lagen die psychischen Erkrankungen auf Platz vier der Krankheitsursachen.

Häufigste Krankheitsursache waren auch 2011 Muskel- und Skeletterkrankungen. Sie nahmen in Baden-Württemberg 27,1 Prozent am gesamten Krankheitsgeschehen ein (2010: 27,6 Prozent). Es folgen Verletzungen mit 17,3 Prozent (2010: 17,8 Prozent) und Krankheiten der Atmungsorgane mit 13,3 Prozent (2010: 12,8 Prozent).

Für die baden-württembergischen Handwerker sehen die Zahlen etwas anders aus. Hier sind 30 Prozent aller Krankheitstage auf Muskel- und Skeletterkrankungen, darunter Rückenleiden, zurückzuführen. Verletzungen und Vergiftungen treten mit 19,5 Prozent ebenfalls häufiger auf als im Durchschnitt aller IKK-Versicherten im Land. Dafür waren Handwerker im vergangenen Jahr deutlich seltener erkältet (11,2 Prozent Krankheiten der Atmungsogane).

Einen Ansatzpunkt, den Krankenstand im Handwerk zu reduzieren, sieht Rainer Beckert, Landesgeschäftsführer der IKK classic in Baden-Württemberg, in der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Hier hält die IKK classic mit ihrem Produkt "IKK Fit im
Betrieb" vielfältige Angebote vor – von der Arbeitsplatzanalyse im Betrieb bis hin zu individuellen Trainings zur Stressbewältigung, Rückentrainings oder Ernährungsworkshops.

Detaillierte Gesundheitsberichte für einzelne Innungen sowie Informationen über die IKK-Angebote zur Betrieblichen Gesundheitsförderung können bei den Gesundheitsberatern der IKK classic über die kostenlose Servicenummer 0800 455 1111 angefordert werden. Weitere Informationen gibt es außerdem im Internet unter www.ikk-classic.de .


Krankenstand – was ist das?

Der Krankenstand bezeichnet den Anteil der Arbeitsunfähigkeitstage an allen Tagen (inklusive Sonn- und Feiertagen), für die Versicherungsschutz bestand. Im Jahr 2011 war durchschnittlich jeder ganzjährig bei der IKK classic versicherte Berufstätige 16,2 Tage krankgeschrieben. Das entspricht 4,4 Prozent der jährlichen Versicherungszeit.

Krankheitstage sind alle Abwesenheitstage von der Arbeit, für die der IKK classic eine ärztliche Krankmeldung vorliegt.

Krankheitsfälle sind krankheitsbedingte Abwesenheiten vom Arbeitsplatz, für die eine ärztliche Krankmeldung vorliegt.

BFH-Urteil: Mehrwertsteuer-Irrsinn
24. Februar 2012
 
Was ist die Hauptsache am Handwerk - die handwerkliche Arbeit oder der Service drum herum? Nach Ansicht der obersten Finanzrichter kommt es auf den Service an. Die steuerlichen Folgen müssten die Fleischer und Bäcker ausbaden - und natürlich deren Kunden!

Es geht um ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH). Das lässt sich in ein paar einfachen Sätzen zusammenfassen: Außer-Haus-Lieferdienste dürfen nur noch Standardspeisen mit 7 Prozent Mehrwertsteuer in Rechnung stellen. Für alles andere - also für besondere Zubereitungen, Beratung oder den Verleih von Geschirr - werden 19 Prozent fällig. Betroffen davon sind nicht nur Pizzabringdienste, sondern auch Fleischer und Bäcker, die ihren Kunden Catering anbieten.

Ein Beispiel: Ein Kunde will 100 Liter Gulaschsuppe, macht X Euro plus 7 Prozent. Der Kunde will sich noch ein paar Teller ausleihen? Dann zahlt er nicht nur für die Teller extra, sondern plötzlich kostet auch die Suppe mehr: X Euro plus 19 Prozent.

Abgehobenes Finanzrecht trifft auf handwerklichen Alltag
Also: Standardspeisen zu 7 Prozent, alles, was darüber hinausgeht zu 19 Prozent. Klingt doch ganz einfach, oder?

Ist es aber nicht! Fleischermeister Richard Nier aus Bad Salzuflen hat das Urteil schon ein 20, 30 mal gelesen und ist ziemlich wütend: "Wenn ich einem Kunden ein Angebot mache und er danach fragt, ob ich ihm auch Teller und Tische leihen kann, dann kostet plötzlich das ganze Essen mehr. Wie soll ich das erklären?"

Damit nicht genug: Im Urteil ist von Standardspeisen zu 7 Prozent die Rede, aber "niemand kann mir sagen, was eine Standardspeise ist. Ist eine Gulaschsuppe noch Standard, wenn der Kunde wünscht, dass ich sie für ihn extra schön scharf würze?"

Dabei hat Richard Nier dieses Urteil selbst herbeigeführt – weil er es nicht einsehen wollte, dass plötzlich ein paar verliehene Teller und Tische wichtiger sein sollen als seine handwerkliche Leistung.

Quelle: handwerk.com

So wird Zahnersatz bezahlbar
17. Februar 2012
 
Seit dem 1. Januar 2012 ist der Gang zum Zahnarzt teurer geworden. Und zwar auch für gesetzlich Krankenversicherte. Der Grund: Die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) wurde nach mehr als 20 Jahren reformiert. Die GOZ regelt die Vergütung von zahnärztlichen Leistungen für Privatpatienten. Hierzu zählen auch Kassenpatienten, die Leistungen außerhalb des Leistungskataloges der sogenannten Regelversorgung in Anspruch nehmen. Und das ist in der Praxis fast immer der Fall.

Fest steht: Die Eigenanteile für Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen werden teurer. Und der gesetzlich Versicherte muss diese Belastungen in voller Höhe selbst zahlen. Nach größeren Zahnersatzmaßnahmen mit einer besseren Versorgung kommen da schnell mehrere tausend Euro zusammen. Mittlerweile werden sogar Kredite zur Finanzierung von Zahnersatz angeboten. Diese kann sich der Patient mit einer privaten Krankenzusatzversicherung sparen, denn sie schützt ihn vor den deutlich höheren Belastungen. Voraussetzung: Er schließt seine Zahnzusatzversicherung frühzeitig ab.

Die SIGNAL Krankenversicherung a. G. hält hier eine Reihe von Lösungen bereit – auch ohne Gesundheitprüfung. Diese richten sich flexibel an den Bedürfnissen des Kunden aus. Aktuell wurde die SIGNAL Krankenversicherung in einer Studie zum Thema Krankenzusatzversicherungen im Auftrag von n-tv Testsieger im Bereich Zahnersatz.

Informieren Sie sich der Homepage www.signal-iduna.de oder telefonisch unter 040-4124-4943.

Internet + Social Media
16. Februar 2012
 
"Hätten wir mehr Platz gehabt, hätten wir auch noch mehr Anmeldungen angenommen", so KH-Geschäftsführer Mathias Morlock. Der Vortrag "Internet + Soziale Netzwerke - Fluch oder Segen" stieß bei den Innungsmitgliedsbetrieben auf großes Interesse. Mit rund 70 Teilnehmern war der Vortragsraum des ebz voll belegt. Referent Frank Kübler vom gleichnamigen Medienhaus (internet + media) in Pforzheim informierte die Handwerker über Sinn und Un(Blöd-)sinn von Internet und den neuen sog. Sozialen Netzwerken, allen voran Facebook. Unterstützung erhielt er dabei vom Medienrechtler Andreas Lingenfelser von der Rechtsanwaltskanzlei LSH aus Pforzheim. Der rund 2stündige Vortrag zeigte gute wie auch schlechte Beispiele betrieblicher Internetauftritte. Kübler gab zahlreiche Tipps und Hinweise, auf was man bei einer eigenen Internetpräsenz alles achten sollte und was man unbedingt vermeiden muss, wenn man sich in den sozialen Netzwerken bewegt.
Als gelungenes Beispiel einer optimalen Internetpräsentation diente auch die seit kurzem mit Facebook verknüpfte Homepage der lokalen Kreishandwerkerschaft, die in dieser Art und Weise wohl einmalig in Deutschland sein dürfte.

DQR: Meister und Bachelor sind gleichwertig
13. Februar 2012
 
Kultusministerkonferenz, Wirtschaft und Gewerkschaften haben sich über die Zuordnung der beruflichen Abschlüsse im Deutschen Qualifikationsrahmen geeinigt. Aus Sicht des Handwerks ist das Ergebnis zufriedenstellend: Handwerksmeister und Bachelor befinden sich gleichwertig auf Stufe sechs.

Der Deutsche Qualifikationsrahmen soll für mehr Transparenz im Bildungssystem sorgen und die unterschiedlichen Abschlüsse bundesweit vergleichbar machen. Nachdem lange mit harten Bandagen gekämpft wurde, haben sich Kultusministerkonferenz, Wirtschaft und Gewerkschaften nun auf eine Zuordnung der beruflichen Abschlüsse geeinigt: Zweijährige Ausbildungsabschlüsse finden sich auf Stufe drei wieder, drei- und dreieinhalbjährige auf Stufe vier. Der Handwerksmeister liegt gleichauf mit dem Bachelor-Abschluss auf Stufe sechs. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks bewertet das Ergebnis positiv: "Das ist ein starkes Signal, dass tertiäre Bildungswege nicht nur über die Hochschule, sondern auch über die berufliche Bildung möglich sind", so Handwerkspräsident Kentzler.

Beim Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT) ist man ebenfalls zufrieden, bedauert jedoch, dass keine Verständigung über die Zuordnung allgemeinbildender Schulabschlüsse stattfand: "Trotz des grundsätzlich guten Ergebnisses ist es bedauerlich, dass vorerst keine Vergleichbarkeit zwischen allgemeinbildenden Schulabschlüssen und Berufsabschlüssen erreicht wurde. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben", kommentiert Stefan Baron, Abteilungsleiter Bildungspolitik beim BWHT. Unbesetzt bleibt zunächst Stufe fünf, sie bietet Raum für die Eingruppierung beruflicher Weiterbildungen

Quelle: BWHT Mitglieder-Service

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