Aktuell

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Arbeitgeber müssen Arbeitsverträge nachbessern

Wer ab 1. August 2022 neue Mitarbeiter einstellt, ist verpflichtet, mehr Arbeitsbedingungen schriftlich im Arbeitsvertrag festzuhalten. Denn ab dann gilt ein neues Nachweisgesetz. Künftig muss z. B. im Vertrag stehen: – die Dauer der Probezeit (sofern vereinbart) – die Zusammensetzung und Höhe der Vergütung sowie die Vergütung von Überstunden, Zuschlägen, Zulagen, Prämien, Sonderzahlungen. Diese und andere Bestandteile des Arbeitsentgelts  sind jeweils getrennt anzugeben; außerdem deren Fälligkeit und Art der Auszahlung – das vereinbarte Arbeitszeitsystem mit Ruhe- und Pausenzeiten; ergänzend der Hinweis auf die Rahmenvorgaben des Arbeitszeitgesetzes. Bei Schichtarbeit: Angaben zum Schichtsystem, Schichtrhythmus und den Voraussetzungen für Schichtänderungen – die Voraussetzungen

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Elektronische Übermittlung an die gesetzliche Rentenversicherung

Betriebe müssen gem. § 28p Abs. 6a SGB IV ab dem 01.01.2023 ihre Entgeltabrechnungsdaten elektronisch an die gesetzliche Rentenversicherung übermitteln. Eine Ausnahme kann auf Antrag bis zum 31.12.2026 gewährt werden. Es besteht die Möglichkeit, mittels formlosen Antrags an die gesetzliche Rentenversicherung unter Angabe der Betriebsnummer auf eine elektronische Übermittlung der Entgeltabrechnungsdaten zu verzichten. Der Verzicht gilt dann für Zeiträume bis zum 31.12.2026. Weitere Information, auch z.B. zum technischen Verfahren und zur Datensicherheit, finden sich auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung: <<<hier klicken>>> Quelle: Bundesverband Kreishandwerkerschaften Bild: Pixabay  

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Achtung bei Werkvertrag als Fernabsatzvertrag

Bekanntlich greift das 14-tägige Widerrufsrecht, wenn ein Werkvertrag vor Ort beim Kunden als Verbraucher geschlossen wird. Problematisch wird es auch, wenn ein Betrieb Angebote lediglich auf Grundlage eines Leistungsverzeichnisses abgibt oder Arbeiten nur telefonisch vereinbart werden, sodass sich Betrieb und Kunde weder bei der Vertragsanbahnung noch beim Vertragsschluss körperlich begegnet sind. Unter den Fernabsatz fallen alle Verträge, die ausschließlich über Fernkommunikationsmittel geschlossen werden. Nach § 312c Abs. 2 BGB zählen zu den Fernkommunikationsmitteln Telefonate, E-Mails, über Mobilfunkdienste versendete Nachrichten und Briefe auf dem Postweg. Entscheidendes Kriterium für den Fernabsatzvertrag ist, dass es während der gesamten Prozesskette (Vertragsanbahnung / -verhandlung –

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Soforthilfe: Rückforderungsbescheide werden versendet

Seit dem 2. August versendet die L-Bank die Rückforderungsbescheide für die Corona-Soforthilfe. Dieses Unterstützungsprogramm stand Betrieben mit Liquiditätsengpässen im ersten Lockdown von Ende März bis Mai 2020 offen. Alle Betriebe, die im Rückmeldeverfahren Ende 2021 / Anfang 2022 angegeben hatten, dass sie im Frühjahr 2020 zu viel Soforthilfe erhalten hatten, bekommen Post von der L-Bank, in der die Bank um Erstattung des Betrags bittet. Bis zum 30. Juni 2023 haben Betriebe Zeit, den genannten Betrag zurückzuzahlen. Wer fristgerecht zurückzahlt, muss keine Zinsen zahlen. Dennoch soll kein Betrieb in seiner Existenz gefährdet werden. Wer im Frühjahr 2023 absehen kann, dass ihn

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Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)

Entbürokratisierung oder Bürokratiemonster? Machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Im Video <<<hier klicken>>> sowie in einer sehr hilfreichen FAQ-Liste IKK classic – Infos Angebote und FAQ zur eAU finden Sie auf Wunsch des Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT) hin erstellte Informationen der IKK zum Umgang mit der neuen „digitalen Krankschreibung“, auf die sich alle Arbeitgebenden bis spätestens zum Jahresende 2022 ein- und umstellen müssen. Profitieren Sie ebenfalls vom Online-Seminar-Angebot der IKKclassic zum Thema „eAU“. Melden Sie sich ganz einfach an unter: <<<hier klicken>>>  

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