Aktuell

Aktuell

Arbeitgeber müssen Arbeitsverträge nachbessern

Wer ab 1. August 2022 neue Mitarbeiter einstellt, ist verpflichtet, mehr Arbeitsbedingungen schriftlich im Arbeitsvertrag festzuhalten. Denn in Kürze tritt ein neues Nachweisgesetz in Kraft. Künftig muss z. B. im Vertrag stehen: – die Dauer der Probezeit (sofern vereinbart) – die Zusammensetzung und Höhe der Vergütung sowie die Vergütung von Überstunden, Zuschlägen, Zulagen, Prämien, Sonderzahlungen. Diese und andere Bestandteile des Arbeitsentgelts  sind jeweils getrennt anzugeben; außerdem deren Fälligkeit und Art der Auszahlung – das vereinbarte Arbeitszeitsystem mit Ruhe- und Pausenzeiten; ergänzend der Hinweis auf die Rahmenvorgaben des Arbeitszeitgesetzes. Bei Schichtarbeit: Angaben zum Schichtsystem, Schichtrhythmus und den Voraussetzungen für Schichtänderungen –

weiterlesen

Was tun, wenn Preise steigen?

Sowohl außergewöhnliche Ereignisse, wie etwa die Corona-Pandemie oder der Ukraine-Krieg, als auch übliche marktwirtschaftliche Schwankungen können zu steigenden Material-, Rohstoff- und Energiekosten für Handwerksbetriebe führen. Verändern sich nach Vertragsschluss die Einkaufspreise, trägt grundsätzlich der Handwerksbetrieb das Kalkulationsrisiko. In besonderen Fällen kann es jedoch rechtliche Ausnahmen von diesem Grundsatz der Risikoverteilung geben. <<<Für mehr Infos hier klicken>>>   Quelle: BWHT-Mitglieder-Service 15.07.2022 Bild: Pixabay

weiterlesen

Tipps zum Energiesparen

Ob Strom oder Gas: Die Energie, die wir nicht verbrauchen, spart Geld, ist gut für den Klimaschutz und steigert unsere Energieunabhängigkeit. • Ein großer Teil des Erdgases wird in Deutschland zum Heizen verwendet. Wer sein Haus saniert, kann viel Energie und Geld sparen. Für Mehr Infos hier klicken. • Heizungstausch oder eine neue Dämmung sind größere Projekte. Aber es gibt im Alltag auch zahlreiche schnell realisierbare und kostenfreie Maßnahmen, die viel Energie einsparen. Hier finden sich wirksame Tipps und hier weitere Hinweise von der Verbraucherzentrale. • Nicht nur der Gas-, auch der Stromverbrauch lässt sich mit ein paar Handgriffen effektiv

weiterlesen
tools

Werkstattcamp: Soundwürfel oder Soundliegestuhl

Es sind noch Plätze frei! In den letzten beiden Wochen der Sommerferien können Schüler/innen von Werkreal-, Gemeinschafts- und Realschulen verschiedene Handwerksberufe in den Werkstätten der Bildungsakademie der Handwerkskammer in Karlsruhe und bei deren Kooperationspartnern ausprobieren. Das diesjährige handwerkliche Projekt ist eine coole Musikanlage für den Alltag, die am Ende des „Camps“ mit nach Hause genommen werden kann. Die Jugendlichen suchen sich dabei aus, ob sie einen Soundwürfel oder Soundliegestuhl bauen möchten. Involvierte Berufsfelder sind unter anderem Metallbau, Raumausstattung, Elektronik, Schreinerei, Glaser und Veranstaltungsmanagement. Unter der Anleitung von Ausbildungsmeistern erkunden die Teilnehmenden in Kleingruppen selbständig und handlungsorientiert die verschiedenen Handwerksberufe und

weiterlesen
software

Übermittlung Rentenversicherungsdaten

Ab 1. Januar 2023 Entgeltabrechnungsdaten an Rentenversicherung nur noch elektronisch. Auf Antrag Ausnahme möglich! Der ZDH informiert darüber, dass Arbeitgeber ihre Entgeltabrechnungsdaten ab dem 1. Januar 2023 elektronisch an die Rentenversicherung übermitteln müssen. Auf Antrag des Arbeitgebers kann gemäß § 8 Abs. 3 BVV bis zum 31. Dezember 2026 darauf verzichtet werden. AB 2027 ist dies dann nicht mehr möglich. Falls noch nicht geschehen, ist eine zeitnahe Auseinandersetzung mit der Umstellung empfehlenswert. Hier klicken für mehr Informationen Bild: pixabay

weiterlesen

Änderungen beim gesetzlichen Mindestlohn

Der gesetzliche Mindestlohn und somit die gesetzlich festgelegte Lohnuntergrenze beträgt ab 1. Juli 2022 10,45 Euro pro Stunde. Diese Anpassung wird jedoch nur von kurzer Dauer sein. Der Deutsche Bundestag hat am 3. Juni 2022 dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde zugestimmt. Die Erhöhung geht auf eine Vereinbarung im Koalitionsvertrag zurück und tritt am 1. Oktober 2022 in Kraft. Zudem wird die Entgeltgrenze für Minijobs auf 520 Euro erhöht. Bei den Midijobs wird zudem die Obergrenze des Übergangsbereichs von 1.300 Euro auf 1.600 Euro angehoben.

weiterlesen